Artikelnummern, Reservierung und Bestandsabgleich verständlich planen. Praktische Hinweise für Shop- und Lagerprojekte.
Eine eindeutige Artikelkennung
Ein Artikel braucht eine stabile Kennung über Shop, Lager und Lieferant hinweg. Produktnamen allein reichen nicht: Größen, Farben oder Verpackungseinheiten können unterschiedlich gepflegt sein. Vereinbaren Sie, welches System Stammdaten führt und wie Änderungen übernommen werden.
Bestand und Reservierung unterscheiden
Eine eingegangene Bestellung ist nicht automatisch eine versandte Ware. Entscheiden Sie, wann Bestand reserviert, reduziert und bei einer Stornierung freigegeben wird. Berücksichtigen Sie Retouren und manuelle Korrekturen. Die verfügbare Menge muss nachvollziehbar aus diesen Bewegungen entstehen.
Fehler sichtbar machen
Schnittstellen brauchen Protokolle und eine erkennbare Fehlerliste. Eine wiederholte Nachricht darf nicht zu einer zweiten Buchung führen. Prüfen Sie Wiederholungen, verzögerte Antworten und Teilimporte vor dem Start. Legen Sie fest, wer Abweichungen prüft und welche Daten eine sichere erneute Verarbeitung ermöglichen.